Juan López Cuamatzi
Stückentwicklung, Performance
Foto (c) Luca di Salvo
Juan López Cuamatzi (*1990 in Puebla, Mexiko) begann sein Musikstudium im Alter von 17 Jahren am Konservatorium von Puebla. Im Jahr 2015 zog er nach Österreich, wo er Violoncello an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz studierte. Seine Konzerttätigkeit führte ihn durch die USA, Europa und Asien, unter anderem mit Ensembles wie der Camerata Angelopolitana, dem Fo Guang Shan Orchestra Vienna und dem Lizard Linzer Ensemble für aktuelle Musik.
Als Interpret spezialisierte er sich auf das Repertoire des 20. und 21. Jahrhunderts. Er ist aktives Mitglied mehrerer Ensembles für zeitgenössische und avantgardistische Musik, darunter das Lizard Linzer Ensemble für aktuelle Musik, das Axkan Streichquartett und das Cronopius Trio.
Parallel zu seiner Tätigkeit als Konzertcellist entwickelt er kontinuierlich seine Stimme als Komponist. Seine Werke wurden von renommierten Musiker wie dem Posaunisten Stefan Obmann (Ensemble Wiener Collage) und der Pianistin Mathilde Hoursiangou (PHACE, Klangforum Wien) sowie von Ensembles wie dem Schlagquartett Köln, dem Cronopius Trio und dem Axkan Streichquartett aufgeführt.
Seine Kompositionen – von Kammermusik bis hin zu Werken für Theater, Tanz und elektroakustische Formate – wurden bei Festivals und Veranstaltungsreihen wie Leicht über Linz (2022, 2023, 2024), im Brucknerhaus Linz (2022) und beim Wiener Kultursommer (2023, 2025) präsentiert.
Neben seiner Arbeit am Violoncello bereichern seine Erfahrung als Multiinstrumentalist (E-Bass, Viola da Gamba, Klavier und Gitarre) sowie seine Vielseitigkeit auf der Bühne seine Perspektive als Interpret und künstlerischer Gestalter. Dabei schlägt seine künstlerische Praxis Brücken zwischen Performance, Komposition und interdisziplinärer Zusammenarbeit.
Bei der schallundrauch agency steht er ab Herbst 2026 bei „Das Monstaprojekt“ auf der Bühne.
